Manuela Kloibmüller

pianomobile

Pianomobile 2017 am Thayaradweg

Kunst im öffentlichen Raum einmal anders – ein Konzertflügel und ein 3-er Fahrrad unterwegs auf dem Thayatalradweg. Karen Schlimp ihr Pianomobile und etliche Künstler fahren drei Tage lang entlang der Thaya von Dobersberg aus nach Slavonitze in Tschechien. Die Künstler treten dabei mit ihrer Umgebung in Dialog und lassen sich von Landschaften, Begegnungen und Orten zu neuen Musikstücken inspirieren, die spontan performt werden.

Drehpunkt

Karen Schlimp / Klaus Hollinetz
Die beiden KomponistInnen Karen Schlimp und Klaus Hollinetz verweben akustische und elektronische Klänge mit Performance und kalligrafischen Partituren. Die Komposition „Swirl“ von Karen Schlimp ist vom Drehen der tanzenden Derwische inspiriert. Partituren auf Reispapier bewegen sich im Raum und verbinden Archaisches mit zeitgenössischer Musikerfahrung – eine Einladung in andere Formen der Wahrnehmung einzutauchen.

Ausführende:
Karen Schlimp// Klavier, Komposition
Klaus Hollinetz // Elektronik, Komposition
Manuela Kloiblmüller // Akkordeon
Mohamed Khodadadi // Ney (persische Flöte)

uhr zeiger sinn

Der Volksgarten in Linz blüht auf. Das neue Linzer Musiktheater inspiriert weit über die Grenzen des Hauses hinaus. Der öffentliche Raum Volksgarten wird zur Bühne für ein Wanderkonzert zum Thema Zeit, Zustände, Zeitwahrnehmung und Zufall. Pianomobile ist so interessant wie skurril. Ein Konzerflügel ist in Bewegung und trifft auf Percussion und Akkordeon. Mit einem Tridem geht es durch den Volksgarten und das Publikum spaziert in nicht alltägliche Hörräume. „Clockwise“ von Norbert Zehm für Klavier zu 4 Händen markiert den Beginn beim Eingang zum Musiktheater. Das Konzert kommt in Bewegung und spielt sich durch Natur und Kultur. uhr zeiger sinn ist eine Veranstaltung von MiR – Musik im Raum, eine Plattform, die Zuhörer und zeitgenössisches Musikschaffen aus Linz vernetzt. Ein spannendes Pojekt mit Karen Schlimp und Fausto Quintaba am Klavier, Manuela Kloibmüller am Akkordeon und Sabine Pyrker Percussion.

Fotos: Claus Faber